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Foodfotografie

Die Foodfotografie ist eine spezielle Form der Still Life Fotografie und erfordert einen größeren Aufwand zur Erstellung, da neben dem Fotografen auch ein Art Director und Food Stylisten involviert sind, die das richtige Ambiente, Farbe und Styling in Szene setzen. Je nach Anforderung werden unterschiedliche Hilfsmittel für die Erstellung der Fotos eingesetzt, um unterschiedliche Produkte oder Gerichte authentisch, frisch und in natürlicher Farbe darzustellen. Um Speisen möglichst appetitlich aussehen zu lassen, sind eine ausreichende Beleuchtung, kräftige Farben und hohe Kontraste hilfreich. Und ganz wichtig: Lassen Sie die Finger vom Blitz, es sei denn, Sie besitzen spezielles Equipment, das indirektes Blitzen erlaubt. Direkt geblitztes Essen sieht oft wenig ansprechend aus. Abgesehen vom Licht und dem richtigen Bildausschnitt, spielt auch die Anordnung der Produkte eine wichtige Rolle bei der Food Fotografie. Selbst wenn Licht und Perspektive stimmen kann die Positionierung der Produkte das Bild komplett zerstören. Seien es zu viele Gegenstände oder dominante Punkte im Bild, die das Auge des Betrachters verwirren. Bei der Food Fotografie ist es wichtig die abzubildenden Lebensmittel so anzuordnen, dass das Bild nicht zu überladen, aber dennoch Informativ ist. Angefangen vom Hintergrund bis zum eigentlichen Produkt sollte alles gut durchdacht sein. Zusätzlich hilft eine hohe Farbsättigung, um ein Gericht besonders appetitlich darzustellen. Zunächst sollte man sich Gedanken über den Hintergrund machen. Der Hintergrund sollte möglichst wenig ablenken. Am häufigsten ist der neutrale weiße Hintergrund, das kann auch mal die Zimmerwand sein. Dies ist der wohl am häufigsten gewählte Hintergrund in der Food Fotografie. Natürlich kann man auch einen Hintergrund wählen, wie den Küchentisch oder Boden. Nur sollte dieser möglichst durchgehend sein und nicht vom eigentlichen Thema dem Produkt ablenken. Nach der Wahl des passenden Hintergrundes kommt man zum wichtigsten, der zum fotografierenden Objekt an sich. Die einzelnen Lebensmittel sollen erkennbar sein. Ein Teller, auf dem alles vermischt ist, funktioniert oft nicht gut, besser sind Fleisch, und Beilagen getrennt, der Salat kann schöne Farbakzente setzen. Der Fokus liegt auf dem Hauptbestandteil des Gerichts, z.B. bei einem Fleischgericht auf dem Fleisch.

7.10.13 09:19, kommentieren

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Schmuckfotografie

Bei der Schmuckfotografie kommt es darauf an, die Ästhetik der Schmuckstücke in der Fotografie herauszuarbeiten. Das Spiel von Licht und Schatten spielen hierbei eine wichtige Rolle, um ein Schmuckstück erlebbar zu machen. Beim Fotografieren von Schmuck stellen sich wie generell beim Fotografieren für jedes Objekt immer ganz individuelle Anforderungen. Allerdings gibt es bei Schmuckstücken einige besondere Schwierigkeiten, die beim Fotografieren zu beachten sind. Bewegung ist ein wichtiges Stichwort, denn meist sind Schmuckstücke in Bewegung zu sehen. Am Träger oder beim Betrachten in der Hand entsteht die funkelnde Lichtbrechung der Steine. Auf dem Foto wird also ein Bewegungsmoment eingefroren. Dieser natürliche Eindruck muss durch künstliche Beleuchtung und Beobachten der Wirkung der Reflexe erzeugt werden. Ein reflektionsfreies Hintergundmaterial ist sehr zu empfehlen. Styropor z.B. ist refektionsfrei, aber weiss. Na ja. Es gibt von der Firma Hama refektionsfreien Foto Hintergrundkarton in verschieden Farben und Größen zu kaufen. Es gibt keine Kamera , die erstklassige Produktfotos machen kann, ohne Bearbeitung mit einem professionellen Bildbearbeitungprogramm. D.h. fast jedes Bild ist manuell mit Photoshop Elements nachgearbeitet worden. Das Objekt wird vom Hintergrund freigestellt und dann kann man eine beliebige Hintergrundfarbe oder einen Farbverlauf zuweisen.

3.10.13 07:35, kommentieren